Goodbye South Africa
Das Essen gestern im Rust en Vrede war 1A! Ein super Abschluss für unsere Reise.
Wir geniessen jetzt noch die letzten Stunden auf dem schönen Weingut und steigen dann um 15.50 Uhr in Kapstadt ins Flugzeug, zuerst nach Johannesburg und dann weiter nach Zürich.
Südafrika ist ein sehr schönes Land, auch wenn uns hier wieder einmal die riesigen Gräben zwischen Arm und Reich eindrücklich bewusst wurden. Man lernt die vielen Kleinigkeiten und Selbstverständlichkeiten des Alltags wieder zu schätzen.
Es war eine wundervolle Reise mit vielen neuen Erinnerungen, die uns für immer bleiben werden.
Samstag, 7. März 2015
Freitag, 6. März 2015
06.03.2015
Stellenbosch zweiter Tag
Der heutige Tag ist schnell erzählt, 1. Das Städtchen Stellenbosch besichtigt, 2. Gefaulenzt. :-)
Am Vormittag nahmen wir ein Taxi ins Städtchen. Wirklich ganz schön, viele historische Gebäude, nette Cafés, kleine Läden mit allerlei Kram, vor allem Schmuck und Souvenirs.
Am Nachmittag dann einfach abhängen am Pool, lesen und die Sonne geniessen.
Gestern Abend wollten wir im hoteleigenen Restaurant essen, haben aber keinen Tisch bekommen, was uns ziemlich enttäuscht hat, denn man sagte uns, dass es auch für heute Abend nicht möglich ist, aufgrund einer geschlossenen Gesellschaft. Das Restaurant im Delaire Graff ist sehr begehrt, aber es werden für die eigenen Hotelgäste keine Plätze garantiert (was nach unserer Meinung unverständlich ist).
Nun haben sie uns für heute Abend einen Tisch im "Rust en Vrede" Wine Estate organisiert, ein anderes Weingut in Stellenbosch. Dieses ist auch oft über Monate ausgebucht (wie ich auf Tripadvisor gelesen habe). Wahrscheinlich haben sie ihre Beziehungen spielen lassen als Wiedergutmachung. Uns soll's recht sein! :-)
Jaja und morgen um die Mittagszeit fahren wir bereits wieder zum Flughafen um das Auto abzugeben... :-(
Aber wir freuen uns auch wieder auf zu Hause und natürlich auf Anouk! :-))
Der heutige Tag ist schnell erzählt, 1. Das Städtchen Stellenbosch besichtigt, 2. Gefaulenzt. :-)
Am Vormittag nahmen wir ein Taxi ins Städtchen. Wirklich ganz schön, viele historische Gebäude, nette Cafés, kleine Läden mit allerlei Kram, vor allem Schmuck und Souvenirs.
Am Nachmittag dann einfach abhängen am Pool, lesen und die Sonne geniessen.
Gestern Abend wollten wir im hoteleigenen Restaurant essen, haben aber keinen Tisch bekommen, was uns ziemlich enttäuscht hat, denn man sagte uns, dass es auch für heute Abend nicht möglich ist, aufgrund einer geschlossenen Gesellschaft. Das Restaurant im Delaire Graff ist sehr begehrt, aber es werden für die eigenen Hotelgäste keine Plätze garantiert (was nach unserer Meinung unverständlich ist).
Nun haben sie uns für heute Abend einen Tisch im "Rust en Vrede" Wine Estate organisiert, ein anderes Weingut in Stellenbosch. Dieses ist auch oft über Monate ausgebucht (wie ich auf Tripadvisor gelesen habe). Wahrscheinlich haben sie ihre Beziehungen spielen lassen als Wiedergutmachung. Uns soll's recht sein! :-)
Jaja und morgen um die Mittagszeit fahren wir bereits wieder zum Flughafen um das Auto abzugeben... :-(
Aber wir freuen uns auch wieder auf zu Hause und natürlich auf Anouk! :-))
Donnerstag, 5. März 2015
05.03.2015
Stellenbosch
Etwa zur Mittagszeit erreichten wir unsere letzte Station, das Delaire Graff Estate in Stellenbosch.
Der Ausblick auf die hügelige Weinregion ist traumhaft. Wir verbrachten den Tag damit, die hauseigenen Weine zu degustieren, am Pool zu liegen und das Anwesen zu erkunden. Alles ist wundervoll gepflegt und mit viel Liebe zum Detail hergerichtet, der Besitzer ist ein ausgeprägter Kunstliebhaber, was aufgrund der unzähligen Skulpturen und Gemälden überall auf dem Gelände nicht zu übersehen ist.
Morgen werden wir das Städtchen besichtigen und noch das eine oder andere Weingut für weitere Degustationen ansteuern.
Etwa zur Mittagszeit erreichten wir unsere letzte Station, das Delaire Graff Estate in Stellenbosch.
Der Ausblick auf die hügelige Weinregion ist traumhaft. Wir verbrachten den Tag damit, die hauseigenen Weine zu degustieren, am Pool zu liegen und das Anwesen zu erkunden. Alles ist wundervoll gepflegt und mit viel Liebe zum Detail hergerichtet, der Besitzer ist ein ausgeprägter Kunstliebhaber, was aufgrund der unzähligen Skulpturen und Gemälden überall auf dem Gelände nicht zu übersehen ist.
Morgen werden wir das Städtchen besichtigen und noch das eine oder andere Weingut für weitere Degustationen ansteuern.
Mittwoch, 4. März 2015
04.03.2015
Über Nacht gab's einen Temperatursturz auf etwa 20 Grad und am Vormittag regnete es. Machte uns aber nicht viel aus. Zum guten Glück waren wir gestern bei bester Sicht auf dem Tafelberg, heute hätte es keinen Sinn gemacht - Sicht gleicht null. Wir fuhren mit dem Hopp-on-Hopp-of Bus durch Kapstadt, nach unserer Meinung keine schlechte Sache, um eine Stadt in kurzer Zeit kennen zulernen.
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| Dieses Bild könnte auch in Transsilvanien aufgenommen worden sein, ist aber die Talstation der Seilbahn auf den Tafelberg. ;-) |
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| Camps Bay |
Beim Hafen (Waterfront) schlenderten wir durch die zahlreichen Shops, tranken einen Kaffee und schauten dem bunten Treiben zu. Alles in allem ein entspannter Tag, trotz Regenwetter. Am späteren Nachmittag kam auch bereits wieder die Sonne zum Vorschein. Wenn wir morgen nach Stellenbosch fahren, werden wir bei den Hügeln sehen können, ob es genug geregnet hat, um die Buschbrände zu löschen, wir hoffen es sehr.
Zwei Schnappschüsse von der Waterfront:
Cooler Sound, gespielt von ein paar älteren Herren:
Es hat uns sehr gefallen in Kapstadt, tolle Stadt, nette Leute, super Essen, schöne Strände!
Dienstag, 3. März 2015
03.03.2015
Great White Sharks und Table Mountain
Pünktlich um 05.30 Uhr holte uns David, unser Guide für den heutigen Tag, im Hotel ab. Während der Fahrt sahen wir die schlimmen Brände bei Dunkelheit, sie sind bereits sehr nahe am Wohngebiet (bei den Hügeln, nicht Downtown).
In Simons Town wurden wir vom Shark Tour Veranstalter herzlich mit Kaffee und Muffins empfangen. Viel essen wollte ich nicht, die Angst vor der Übelkeit auf See war grösser als der Hunger. ;-) Lieber kaute ich auf meinem Anti-Übelkeit-Kaugummi herum. Die Crew erzählte, dass das Meer die letzten drei Wochen sehr ruppig war, gestern fuhren sie gar nicht weil es so extremen Wind hatte. Aber heute war ein super Tag, praktisch kein Wind, sehr ruhige See. Was für ein Glück (vor allem für meinen Magen... :-) )!
Dann ging es los. Wir fuhren etwa 30 Minuten zu Seal Island wo ungefähr 60'000 Seehunde zu Hause sind. Meine Güte dieser Gestank...! Naja mit der Zeit gewöhnt man sich daran... hihi. Auf jeden Fall ist hier das bevorzugte Jagdgebiet des weissen Hais, da Seehunde ganz oben auf ihrem Speiseplan stehen. Es gibt Fotos von hier, wo die Haie komplett aus dem Wasser springen um einen Seehund zu erwischen.
Die Crew befestigte an zwei Bojen Fisch-Kadaver um die Haie anzulocken. Es ging nicht lange, bis wir das erste Mal den Atem anhielten... Uiuiui... Wir sind also beide NICHT in den Käfig gestiegen. Einerseits den Nerven zuliebe, andererseits ist das Wasser sehr kalt. ;-) Zudem hatte man vom Boot aus sowieso die bessere Übersicht, die Leute die im Käfig waren sagten uns, dass man den Hai nur gesehen hat, wenn er ganz nahe vorbei geschwommen ist.
Beim Rückweg sahen wir hunderte Delfine! Sie waren plötzlich hinter uns, vor uns, neben uns, unter uns...! Wooow! Die Crew erzählte, dass hier in der False Bay auch ein paar Mal im Jahr Orcas gesichtet werden, und auf deren Speiseplan stehen unter anderem Delfine (auch davon gibt's Bilder, ufff...).
Meine Güte, eine echte Killer-Bucht ist das hier! Aber das ist Natur.
Dann fuhr uns David zum ältesten Weingut in Kapstadt, Groot Constantia, wo seit Ende des 16. Jahrhunderts Wein produziert wird. Wir degustierten fünf verschiedene Weine. Auf leeren Magen. Bei etwa 35 Grad im Schatten. Aber die Weine schmeckten gut! Hahaa... Für das Mittagessen kehrten wir im Jonkershuis ein, ebenfalls ein sehr historisches Gebäude, das zum Weingut gehört. Hier werden aufgrund der Buschbrände präventiv die Strohdächer mit Wasser getränkt, aus Angst, dass vom Wind herangetragene Glut die Dächer entzünden könnte.
Nun machten wir uns auf zum Tafelberg. Die Seilbahn stammt natürlich aus der Schweiz, Ehrensache! :-) Die Aussicht vom Tafelberg ist wirklich fantastisch. Laut David hatten wir Glück, dass wir überhaupt mit der Seilbahn fahren konnten, die letzten drei Tage war sie geschlossen aufgrund des starken Winds. Den Berg zu Fuss zu erklimmen wäre heute, bei diesen Temperaturen, definitiv keine gute Idee gewesen!
Pünktlich um 05.30 Uhr holte uns David, unser Guide für den heutigen Tag, im Hotel ab. Während der Fahrt sahen wir die schlimmen Brände bei Dunkelheit, sie sind bereits sehr nahe am Wohngebiet (bei den Hügeln, nicht Downtown).
In Simons Town wurden wir vom Shark Tour Veranstalter herzlich mit Kaffee und Muffins empfangen. Viel essen wollte ich nicht, die Angst vor der Übelkeit auf See war grösser als der Hunger. ;-) Lieber kaute ich auf meinem Anti-Übelkeit-Kaugummi herum. Die Crew erzählte, dass das Meer die letzten drei Wochen sehr ruppig war, gestern fuhren sie gar nicht weil es so extremen Wind hatte. Aber heute war ein super Tag, praktisch kein Wind, sehr ruhige See. Was für ein Glück (vor allem für meinen Magen... :-) )!
Dann ging es los. Wir fuhren etwa 30 Minuten zu Seal Island wo ungefähr 60'000 Seehunde zu Hause sind. Meine Güte dieser Gestank...! Naja mit der Zeit gewöhnt man sich daran... hihi. Auf jeden Fall ist hier das bevorzugte Jagdgebiet des weissen Hais, da Seehunde ganz oben auf ihrem Speiseplan stehen. Es gibt Fotos von hier, wo die Haie komplett aus dem Wasser springen um einen Seehund zu erwischen.
Die Crew befestigte an zwei Bojen Fisch-Kadaver um die Haie anzulocken. Es ging nicht lange, bis wir das erste Mal den Atem anhielten... Uiuiui... Wir sind also beide NICHT in den Käfig gestiegen. Einerseits den Nerven zuliebe, andererseits ist das Wasser sehr kalt. ;-) Zudem hatte man vom Boot aus sowieso die bessere Übersicht, die Leute die im Käfig waren sagten uns, dass man den Hai nur gesehen hat, wenn er ganz nahe vorbei geschwommen ist.
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| En Guete! |
Beim Rückweg sahen wir hunderte Delfine! Sie waren plötzlich hinter uns, vor uns, neben uns, unter uns...! Wooow! Die Crew erzählte, dass hier in der False Bay auch ein paar Mal im Jahr Orcas gesichtet werden, und auf deren Speiseplan stehen unter anderem Delfine (auch davon gibt's Bilder, ufff...).
Meine Güte, eine echte Killer-Bucht ist das hier! Aber das ist Natur.
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| Pinguine waren auch noch da! |
Nun machten wir uns auf zum Tafelberg. Die Seilbahn stammt natürlich aus der Schweiz, Ehrensache! :-) Die Aussicht vom Tafelberg ist wirklich fantastisch. Laut David hatten wir Glück, dass wir überhaupt mit der Seilbahn fahren konnten, die letzten drei Tage war sie geschlossen aufgrund des starken Winds. Den Berg zu Fuss zu erklimmen wäre heute, bei diesen Temperaturen, definitiv keine gute Idee gewesen!
Montag, 2. März 2015
02.03.2015
Kap der Guten Hoffnung
Das heutige Ziel hiess Kapstadt. Natürlich mit dem Kap der Guten Hoffnung als Zwischenziel. Die Fahrt dorthin hat uns begeistert, so eine fantastische Küstenstrasse! Es war ein wunderbarer Tag mit sehr vielen Eindrücken.
Kurz vor Kapstadt fuhren wir durch hügeliges Gelände, wo kurz zuvor ein Buschfeuer brannte, überall stiegen noch Rauchschwaden empor und es hing ein beissender Geruch in der Luft. Die Strassenschilder waren zum Teil verkohlt und die Leitplanke an manchen Orten verbogen. Das sah echt krass aus. In grösserer Entfernung sahen wir die Feuer noch offen lodern, Helikopter flogen um zu löschen. Das Feuer hatte auch schon einzelne Häuser zerstört. Schon unheimlich...!
Morgen geht's wieder in aller Frühe los, wir werden um 05.30 Uhr abgeholt für eine Great White Shark Tour... Uhuuu! :-) Wir könnten sogar in den Käfig steigen um die Haie auch unter Wasser anzuschauen, aber im Moment glauben wir beide nicht daran, dass wir uns DAS getrauen! Hehe....
Das heutige Ziel hiess Kapstadt. Natürlich mit dem Kap der Guten Hoffnung als Zwischenziel. Die Fahrt dorthin hat uns begeistert, so eine fantastische Küstenstrasse! Es war ein wunderbarer Tag mit sehr vielen Eindrücken.
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| Die "lieben" Paviane... :-) |
Kurz vor Kapstadt fuhren wir durch hügeliges Gelände, wo kurz zuvor ein Buschfeuer brannte, überall stiegen noch Rauchschwaden empor und es hing ein beissender Geruch in der Luft. Die Strassenschilder waren zum Teil verkohlt und die Leitplanke an manchen Orten verbogen. Das sah echt krass aus. In grösserer Entfernung sahen wir die Feuer noch offen lodern, Helikopter flogen um zu löschen. Das Feuer hatte auch schon einzelne Häuser zerstört. Schon unheimlich...!
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| Sandverwehungen Am rechten Bildrand sieht man die Rauchschwaden der Buschbrände aus der Ferne |
Morgen geht's wieder in aller Frühe los, wir werden um 05.30 Uhr abgeholt für eine Great White Shark Tour... Uhuuu! :-) Wir könnten sogar in den Käfig steigen um die Haie auch unter Wasser anzuschauen, aber im Moment glauben wir beide nicht daran, dass wir uns DAS getrauen! Hehe....
Sonntag, 1. März 2015
01.03.2015
Hermanus
Heute war nicht viel los. Nach dem Frühstück schlenderten wir durch Hermanus und blieben längere Zeit in einem Café sitzen, wo wir die direkte Meersicht genossen, begleitet von einer Musikband, die auf xylophon-ähnlichen Instrumenten coolen afrikanischen Sound spielte. Das Wetter war heute leider nicht so toll, bewölkt, eher kühl und sehr windig.
Gestern Abend sagte man uns, dass die Küche im Guesthouse geschlossen bleibt, weil zu wenig Gäste da wären, um die Küche zu öffnen. Leider waren alle grösseren oder empfohlenen Restaurants komplett ausgebucht, auch ein Taxi war nicht zu kriegen. Unser Guesthouse befindet sich ca. 5 Fahrtminuten vom Stadtzentrum entfernt, den Weg zu Fuss zu gehen wird nicht empfohlen. Selbst fahren wollten wir eben eigentlich lieber nicht, wegen Parkplatzsuche und zurechtfinden in der Stadt bei Nacht. Schlussendlich fanden wir dann in der Nähe zum Glück doch noch eine Möglichkeit etwas Kleines zu essen.
Heute wurde das Abendessen nun im Guesthouse serviert. Allerdings waren wir jetzt sozusagen Teil einer Hochzeitsgesellschaft von ungefähr 20 Personen. Die beiden Gastgeberinnen waren sehr bemüht dass wir uns wohlfühlten und auch an den Gesprächen am Tisch teilnehmen können. So platzierten sie uns inmitten der Gäste an einem langen Tisch, denn es war ein deutsches Ehepaar dabei (die Eltern der Braut). Leider ging dieser Plan nicht auf, es vergingen keine zwei Minuten bis uns die Braut fragte, ob wir vielleicht die Plätze tauschen könnten, damit die Gesellschaft zusammen sein kann. Für uns war das natürlich kein Problem, die Gastgeberinnen organisierten dann aber kostenlose Getränke für uns als Wiedergutmachung.
So, nächstes Ziel: Kapstadt!
Heute war nicht viel los. Nach dem Frühstück schlenderten wir durch Hermanus und blieben längere Zeit in einem Café sitzen, wo wir die direkte Meersicht genossen, begleitet von einer Musikband, die auf xylophon-ähnlichen Instrumenten coolen afrikanischen Sound spielte. Das Wetter war heute leider nicht so toll, bewölkt, eher kühl und sehr windig.
Gestern Abend sagte man uns, dass die Küche im Guesthouse geschlossen bleibt, weil zu wenig Gäste da wären, um die Küche zu öffnen. Leider waren alle grösseren oder empfohlenen Restaurants komplett ausgebucht, auch ein Taxi war nicht zu kriegen. Unser Guesthouse befindet sich ca. 5 Fahrtminuten vom Stadtzentrum entfernt, den Weg zu Fuss zu gehen wird nicht empfohlen. Selbst fahren wollten wir eben eigentlich lieber nicht, wegen Parkplatzsuche und zurechtfinden in der Stadt bei Nacht. Schlussendlich fanden wir dann in der Nähe zum Glück doch noch eine Möglichkeit etwas Kleines zu essen.
Heute wurde das Abendessen nun im Guesthouse serviert. Allerdings waren wir jetzt sozusagen Teil einer Hochzeitsgesellschaft von ungefähr 20 Personen. Die beiden Gastgeberinnen waren sehr bemüht dass wir uns wohlfühlten und auch an den Gesprächen am Tisch teilnehmen können. So platzierten sie uns inmitten der Gäste an einem langen Tisch, denn es war ein deutsches Ehepaar dabei (die Eltern der Braut). Leider ging dieser Plan nicht auf, es vergingen keine zwei Minuten bis uns die Braut fragte, ob wir vielleicht die Plätze tauschen könnten, damit die Gesellschaft zusammen sein kann. Für uns war das natürlich kein Problem, die Gastgeberinnen organisierten dann aber kostenlose Getränke für uns als Wiedergutmachung.
So, nächstes Ziel: Kapstadt!
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