Hermanus
Heute war nicht viel los. Nach dem Frühstück schlenderten wir durch Hermanus und blieben längere Zeit in einem Café sitzen, wo wir die direkte Meersicht genossen, begleitet von einer Musikband, die auf xylophon-ähnlichen Instrumenten coolen afrikanischen Sound spielte. Das Wetter war heute leider nicht so toll, bewölkt, eher kühl und sehr windig.
Gestern Abend sagte man uns, dass die Küche im Guesthouse geschlossen bleibt, weil zu wenig Gäste da wären, um die Küche zu öffnen. Leider waren alle grösseren oder empfohlenen Restaurants komplett ausgebucht, auch ein Taxi war nicht zu kriegen. Unser Guesthouse befindet sich ca. 5 Fahrtminuten vom Stadtzentrum entfernt, den Weg zu Fuss zu gehen wird nicht empfohlen. Selbst fahren wollten wir eben eigentlich lieber nicht, wegen Parkplatzsuche und zurechtfinden in der Stadt bei Nacht. Schlussendlich fanden wir dann in der Nähe zum Glück doch noch eine Möglichkeit etwas Kleines zu essen.
Heute wurde das Abendessen nun im Guesthouse serviert. Allerdings waren wir jetzt sozusagen Teil einer Hochzeitsgesellschaft von ungefähr 20 Personen. Die beiden Gastgeberinnen waren sehr bemüht dass wir uns wohlfühlten und auch an den Gesprächen am Tisch teilnehmen können. So platzierten sie uns inmitten der Gäste an einem langen Tisch, denn es war ein deutsches Ehepaar dabei (die Eltern der Braut). Leider ging dieser Plan nicht auf, es vergingen keine zwei Minuten bis uns die Braut fragte, ob wir vielleicht die Plätze tauschen könnten, damit die Gesellschaft zusammen sein kann. Für uns war das natürlich kein Problem, die Gastgeberinnen organisierten dann aber kostenlose Getränke für uns als Wiedergutmachung.
So, nächstes Ziel: Kapstadt!
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen