Dienstag, 3. März 2015

03.03.2015

Great White Sharks und Table Mountain

Pünktlich um 05.30 Uhr holte uns David, unser Guide für den heutigen Tag, im Hotel ab. Während der Fahrt sahen wir die schlimmen Brände bei Dunkelheit, sie sind bereits sehr nahe am Wohngebiet (bei den Hügeln, nicht Downtown).



In Simons Town wurden wir vom Shark Tour Veranstalter herzlich mit Kaffee und Muffins empfangen. Viel essen wollte ich nicht, die Angst vor der Übelkeit auf See war grösser als der Hunger. ;-) Lieber kaute ich auf meinem Anti-Übelkeit-Kaugummi herum. Die Crew erzählte, dass das Meer die letzten drei Wochen sehr ruppig war, gestern fuhren sie gar nicht weil es so extremen Wind hatte. Aber heute war ein super Tag, praktisch kein Wind, sehr ruhige See. Was für ein Glück (vor allem für meinen Magen... :-) )!

Dann ging es los. Wir fuhren etwa 30 Minuten zu Seal Island wo ungefähr 60'000 Seehunde zu Hause sind. Meine Güte dieser Gestank...! Naja mit der Zeit gewöhnt man sich daran... hihi. Auf jeden Fall ist hier das bevorzugte Jagdgebiet des weissen Hais, da Seehunde ganz oben auf ihrem Speiseplan stehen. Es gibt Fotos von hier, wo die Haie komplett aus dem Wasser springen um einen Seehund zu erwischen.
Die Crew befestigte an zwei Bojen Fisch-Kadaver um die Haie anzulocken. Es ging nicht lange, bis wir das erste Mal den Atem anhielten... Uiuiui... Wir sind also beide NICHT in den Käfig gestiegen. Einerseits den Nerven zuliebe, andererseits ist das Wasser sehr kalt. ;-) Zudem hatte man vom Boot aus sowieso die bessere Übersicht, die Leute die im Käfig waren sagten uns, dass man den Hai nur gesehen hat, wenn er ganz nahe vorbei geschwommen ist.


En Guete!







Beim Rückweg sahen wir hunderte Delfine! Sie waren plötzlich hinter uns, vor uns, neben uns, unter uns...! Wooow! Die Crew erzählte, dass hier in der False Bay auch ein paar Mal im Jahr Orcas gesichtet werden, und auf deren Speiseplan stehen unter anderem Delfine (auch davon gibt's Bilder, ufff...).
Meine Güte, eine echte Killer-Bucht ist das hier! Aber das ist Natur.



Pinguine waren auch noch da!
Dann fuhr uns David zum ältesten Weingut in Kapstadt, Groot Constantia, wo seit Ende des 16. Jahrhunderts Wein produziert wird. Wir degustierten fünf verschiedene Weine. Auf leeren Magen. Bei etwa 35 Grad im Schatten. Aber die Weine schmeckten gut! Hahaa... Für das Mittagessen kehrten wir im Jonkershuis ein, ebenfalls ein sehr historisches Gebäude, das zum Weingut gehört. Hier werden aufgrund der Buschbrände präventiv die Strohdächer mit Wasser getränkt, aus Angst, dass vom Wind herangetragene Glut die Dächer entzünden könnte.

Nun machten wir uns auf zum Tafelberg. Die Seilbahn stammt natürlich aus der Schweiz, Ehrensache! :-) Die Aussicht vom Tafelberg ist wirklich fantastisch. Laut David hatten wir Glück, dass wir überhaupt mit der Seilbahn fahren konnten, die letzten drei Tage war sie geschlossen aufgrund des starken Winds. Den Berg zu Fuss zu erklimmen wäre heute, bei diesen Temperaturen, definitiv keine gute Idee gewesen!








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