Gestern Abend waren wir im Hotel zum Abendessen. Der Manager erklärte uns, dass es um ca. 20.00 Uhr einen Stromunterbruch geben werde, wahrscheinlich für mehrere Stunden. Dies sei vom Stromnetzbetreiber so angekündigt. Seit einem Zwischenfall im November 2014 in einem der Kraftwerke sei das Netz ständig überbelastet, und um einen kompletten Zusammenbruch zu vermeiden, wird nun regelmässig einfach in verschiedenen Gegenden Südafrikas der Strom abgestellt. Und zwar für alle, egal ob Hotel oder Privatperson. Glücklich der, der sich einen Generator leisten kann.
Und so gingen Punkt 20.00 Uhr die Lichter aus. Das Personal hatte vorgesorgt und bereits überall im Restaurant Kerzen angezündet, was natürlich nebenbei sehr romantisch war. Auch bei uns im Zimmer brannten nach dem Abendessen überall Kerzen und sogar im Kamin flackerte es.
Heute wollten wir ein wenig ausschlafen, für die Safari mussten wir ja täglich früh raus. Doch leider wurden wir um 06.30 Uhr unsanft geweckt, irgendetwas klopfte irgendwo sehr energisch gegen Tür oder Fenster. Nun war das ein amselähnlicher Vogel der aus irgendeinem Grund mit seinem Schnabel wie wild gegen die Fensterscheibe im Badezimmer hämmerte. Das Viech wurde verscheucht und wir dachten, nun ist's gut jetzt, aber denkste, kaum waren wir weg, flatterte er wieder her und das Gehämmere begann von vorn. Naja, irgendwann rannte Joachim fluchend mit dem Insektengiftspray nach draussen. Das zeigte Wirkung, der Vogel suchte das Weite und die Giftwolke wehrte jeden weitern Angriff ab. :-)
Beim Frühstück dann mussten wir ein wenig auf unsere Sachen achten, denn auf dem Gelände hat es viele kleine freche Affen, die alles sehr interessiert begutachten und Fressbares mitgehen lassen.
Gegen Mittag machten wir einen Ausflug zum Robberg Nature Reserve. Wunderbare Küstenlandschaft und schöne Strände hat es da. Unsere kleine 2-stündige Wanderung war ziemlich anstrengend, da es sehr schwül und heiss war.
![]() |
| Die Robben von Robberg :-) |
![]() |
| Schnecken.... |
Morgen fahren wir weiter nach Hermanus, mit gut 5.5 Stunden Fahrt die längste Etappe unserer Reise.









Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen